Team


Steffen Mayer

Steffen Mayer ist Gründer und Geschäftsführer der eyeconic works GmbH. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet er als Journalist mit den Schwerpunkten Investigatives und Hintergrund. Er hat in Hamburg, Coimbra und Berlin ein Studium von Philosophie, Geschichte und Portugiesisch absolviert - und sogar erfolgreich abgeschlossen.

Danach wandte er sich dem Kulturjournalismus zu. Als politischer Investigativ-Journalist arbeitete er seit 1999 zehn Jahre lang für das ARD-Politikmagazin Kontraste, wo er u.a. über Themen wie innere Sicherheit, islamistischer Terrorismus, Rechtsextremismus, Bundeswehr, Auslandseinsätze, Zeitgeschichte, Lebensmittelsicherheit, Finanzskandale, Steuerverschwendung und Lobbyismus berichtete. Von 2009 bis 2010 war er Pressesprecher der Bundesbehörde für die Stasiunterlagen, ehe er sich im Investigativressort der dapd Nachrichtenagentur wieder dem politischen Journalismus zuwandte.

Seit fast einem Jahrzehnt ist er als Autor und Producer von Dokumentationen und Reportagen tätig. Als Chef vom Dienst hat er dabei 25 lange Produktionen für öffentlich-rechtliche Sender betreut. Heute ist Steffen Mayer Head-Autor bei der eyeconic works GmbH und verantwortet die Produktionen.

Autor der ZDF info Dokumentation: "Das Afghanistan Drama"

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/das-afghanistan-drama--deutschlands-krieg-am-hindukusch-100.html


Zusammen mit Joachim Ottmer Autor des ZDF zoom "Digitale Dilettanten"

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-digitale-dilettanten-100.html


2020 Autor von Teil 3 der ZDF info Dokumentation zur Zwangsarbeit im Nationalsozialismus:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/hitlers-sklaven-die-geschichte-der-ns-zwangsarbeiter--suehne-100.html



Unsere freien Autorinnen und Autoren


Olaf Jahn

Steffen Mayer: „Olaf Jahn ist der lustigste unerbittliche Rechercheur, den ich kenne. Einfühlsam im Umgang mit Betroffenen, unermüdlich, wenn er eine Spur verfolgt, knallhart, wenn er die Verantwortlichen stellt. Ich schätze mich froh, dass er neben der Leitung der BJS noch Zeit findet, spannende Filme zu machen.“   

Olaf Jahn ist seit 2012 Geschäftsführer und Leiter der Berliner Journalistenschule zusammen mit Joachim Widmann. Der Print- und TV-Journalist hatte nach dem Mauerfall das Ostdeutschland-Büro des Hamburger Abendblatts in Berlin geleitet und war danach Leiter des Asienbüros (Hongkong) des Axel-Springer-Auslandsdienstes. Nach seiner Rückkehr und zwei Jahren als stellvertretender Politikchef und Chefreporter der Berliner Morgenpost wechselte Olaf Jahn 2002 zum ARD-Politikmagazin Kontraste, wo er unter anderem seine Recherchen zum Berliner Banken-Skandal fortsetzte und zusammen mit Susanne Opalka ein Buch dazu veröffentlichte.

Ab 2005 baute Jahn bei ddp Deutscher Depeschendienst das erste Investigativressort einer Nachrichtenagentur in Deutschland auf, das er auch in der Nachfolgeagentur dapd leitete. Er recherchierte vor allem zu Organisierter Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und Verkehrsthemen.

Jahn wurde mehrfach für den Journalistenpreis „Der lange Atem“ nominiert. Zusammen mit Norbert Siegmund und Ursel Sieber erhielt er den Ernst-Schneider-Journalistenpreis für eine ARD-Dokumentation



Susanne Katharina Opalka

Steffen Mayer: „Susanne Opalka hat durch ihre unermüdliche investigative Arbeit Deutschland ein kleines Stückchen besser gemacht. Sie hat während ihrer langen Zeit als Redakteurin für Kontraste so viele Skandale aufgedeckt, so viele Verantwortliche gestellt und überführt, wie sonst kaum jemand im Land. Sie ist berüchtigt für ihre peniblen Aktenrecherchen und ihre Zähigkeit. Und wehe dem Übeltäter, der auf S. 4683 in dem Aktenkonvolut, das sie sich "organisiert" hat, eine kleine Spur hinterließ - der ist dann fällig. Gleichzeitig hat sie einen extrem hohen Qualitätansanspruch an die Bildgeschichte und das Storytelling - ich habe über die Jahre bei Kontraste viel von ihr gelernt."

Susanne Opalka hat fast drei Jahrzehnte als Redakteurin für das ARD Politikmagazin Kontraste gewirkt und zudem Dokumentationen und Reportagen produziert. Sie hat Regierungen, Parteigranden und Wirtschaftsbosse zu Fall gebracht, dutzende Skandale aufgedeckt, etwa: Ermordung kurdischer Oppositioneller im Restaurant Mykonos, Angriff auf das israelische Generalkonsulat, CDU-Parteispenden, Berliner Banken-Skandal, Glyphosat, Rüstungspolitik und Waffenhandel, sexueller Missbrauch, islamistischer Terrorismus, Anschlag vom Breitscheidplatz, Tierquälerei, BER und und und ...

Die gebürtige Berlinerin hat sowohl Romanistik und Publizistik als auch Jura erfolgreich studiert. Vor ihrer Zeit bei Kontraste entwickelte sie neue Formate für den SFB. Sie hat für ihre Arbeit auch Preise erhalten, woraus sie jedoch kein Bohei macht. Vielmehr entspricht ihr, dass sie nicht ins Rampenlicht drängt und dementsprechend auch nicht in Talkshows sitzt, sie wirkt lieber hinter den Kulissen. 



Joachim Ottmer

Steffen Mayer: „Joachim Ottmer denkt in Geschichten und dabei geht es ihm immer um die Menschen. Er ist ein Typ, den kann man mit gefesselten Händen in der Wüste aussetzen und drei Tage später kommt er mit einer spannenden Reportage zurück. Und wenn er sich in eine Skandalgeschichte reinwühlt, möchte man wahrlich nicht in der Haut des Bösewichts stecken."

Joachim Ottmer ist studierter Jurist. Im Zuge seines Referendariats verschlug es ihn in die USA, wo er anschließend begann, als TV-Journalist zu arbeiten. Zurück in Deutschland war er als Reportage-Redakteur und Autor tätig, zunächst bei Focus TV. Dort war er zeitweise für die Planung und Themenfindung der Sendung „Die Reporter“ zuständig, für die er auch zahlreiche Magazinstücke realisierte. Danach arbeitete er für „K1 Das Magazin“ auf Kabel1.

Vor beinahe 20 Jahren machte er sich selbstständig. Er entwickelt neue Formate, dreht Pilotfilme und setzt neue Magazin-Reihen um. Er ist als Autor, Produzent und Reporter für aufwändige Magazin- und Reportageprojekte (arte, NDR, MDR, WDR, ZDF) tätig, wobei er sich oftmals brisanten Themen widmet, etwa Kinderhandel, Flüchtlingselend, versagende Sicherheitssysteme und politisches Versagen.



Marc Rosenthal

Steffen Mayer: Marc Rosenthal hat eine besondere Gabe, Menschen aufzuschließen und sich ihrer Nöte anzunehmen. Und in dem gleichen Maß, in dem er mitfühlend mit den Protagonistinnen und Protagonisten seiner Geschichten umgeht, rückt er den Verantwortlichen und Übeltätern auf die Pelle. Freundlich im Ton und hart in der Sache - das beschreibt seine Arbeitsweise am besten." 

Marc Rosenthal lebt und arbeitet in Berlin. Seit über 30 Jahren macht er Berichte, Reportagen und Dokumentationen für private und öffentlich-rechtliche Sender.

Seine wichtigsten Stationen: langjährig tätig als Autor und Redakteur bei Sat.1 „Akte“ (Ulrich Meyer). Außerdem zahlreiche längere Reportagen für ARD, WDR, NDR und ZDF sowie private Sender im investigativen Bereich. Seine thematischen Schwerpunkte liegen auf Wirtschaftskriminalität und Abzocke im Internet, zudem widmet er sich immer wieder intensiv gesellschaftlichen Missständen, sei es Wohnungsnot, Armut, Lohndumping oder Mängel bei der Krankenversorgung.



Leonie Schöler

Steffen Mayer: Ich freue mich sehr darüber, dass ich Leonie Schöler als Autorin gewinnen konnte. Sie weiß genau, wie die Generation der nicht-mehr-Fernsehenden tickt und hat bereits zahlreiche Formate für den nicht-linearen Markt produziert. Dabei schreckt sie auch vor komplexen Stoffen nicht zurück, vermag diese aber mit leichter Hand rüberzubringen."

Leonie Schöler studierte Deutsche Literatur, Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und war bereits während ihres Studiums als Freie Mitarbeiterin für den online-Bereich von „Maischberger“ in der ARD tätig. Gleich nach ihrem Bachelor begann sie im Sommer 2019 als Journalistin für verschiedene funk-Formate zu arbeiten, zunächst als Autorin und Videojournalistin für „Jäger&Sammler“.

Seit Anfang 2020 wirkte sie als Autorin und Presenterin für das Y-Kollektiv und als Autorin von „Auf Klo“ bei der „Kooperative Berlin“, wo sie auch für weitere online-Formate als Redakteurin und Realisatorin tätig war, etwa das SWR-Format „Losgefragt“.



Katharina Stoll

Steffen Mayer: Katharina Stoll ist eine unermüdliche Streiterin für die Grundwerte unserer Gesellschaft: Gerechtigkeit und Fairness. Seien es Genderfragen oder die Klimakatastrophe, wenn Sie in einem Bereich Ungerechtigkeit spürt, hängt Sie sich voll rein. Außerdem ist sie gelernte Regisseurin und bereichert damit das Team um eine sowohl frische wie auch professionelle Perspektive."

Die gebürtige Kölnerin studierte Deutsche Literatur und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Boğaziçi Universität in Istanbul. Bereits neben ihrem Studium inszenierte sie eigene Theaterstücke, trat selbst als Performerin auf und leitete eine Jugendtheatergruppe.

Von 2018 bis 2020 war sie feste Regieassistentin an der Schaubühne in Berlin, wo sie unter anderem Produktionen von Thomas Ostermeier, Katie Mitchell und Anne-Cécile Vandalem betreute und damit auf internationalen Gastspielen tourte. Zudem war sie am Burgtheater in Wien („Mein Kampf“) tätig.

Seit 2020 arbeitet sie wieder als freie Regisseurin und Autorin. Ihre Stücke haben stets einen gesellschaftskritischen Schwerpunkt. Sie entwickelt diese in der Regel durch intensive gemeinsame Recherchen zusammen mit dem Ensemble.


Birgit Wolske

Steffen Mayer: „Birgit Wolske kenne ich noch aus meiner Zeit bei der Kultur beim SFB. Ich freue mich enorm darüber, dass sie mich heute als Autorin in meiner eigenen Firma unterstützt. Mit ihrem beeindruckenden fachlichen Wissen und journalistischen Knowhow ist sie eine absolute Bereicherung für das Team. Was sich sofort in einem ungemein spannenden, zeitgeschichtlichen online-Projekt niedergeschlagen hat. Außerdem kocht sie gerne, was sich auch stark mit meinen Interessen deckt.“

Birgit Wolske studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Romanistik und Germanistik in Münster und arbeitete zunächst als freie Autorin beim Westdeutschen Rundfunk. 1998-2000 folgte ein Rundfunkvolontariat beim Sender Freies Berlin.

Seither arbeitet sie als freie Fernsehjournalistin für den Rundfunk Berlin Brandenburg und ist Autorin zahlreicher Magazinbeiträge für „rbb Kultur - das Magazin“ sowie zeitgeschichtlicher Dokumentationen und Reportagen. Sie ist vor allem in der Kulturszene zuhause. So berichtet sie über das Berliner Theatertreffen und die Berlinale ebenso wie über Literatur, Bildende Kunst und klassische Musik.

2017 erschien ihr Koch-Buch „Radikal Regional“, denn auch gutes Essen gehört für sie zur Kultur.